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Wenn wir körperliche Schmerzen haben – sagen wir mal im linken Bein – dann unternimmt der Körper allerlei Dinge, um den Schmerz anzugehen. Bessert sich der Zustand nicht und ist er einem Dauerschmerz ausgesetzt, so beginnt er sich mit dem Schmerz zu arrangieren. Er gibt den Kampf auf, damit sich das Gesamtsystem stabilisieren kann. Danach beginnt eine schwierige Abwärtsspirale die – kurz zusammengefasst – in chronischen Schmerzen, neuen Schmerzen, eine intensivere Schmerzempfindung, ein gereiztes Nervensystem und eine extreme Dünnhäutigkeit mündet.

Erst einmal alles ablehnen
Die Strategie ist anfangs ziemlich clever und für den Körper eine wichtige Überlebensfunktion. Langfristig gesehen birgt es jedoch mehr Probleme, als es anfangs löst. So ist das auch mit der Vermeidungsstrategie. Einige Menschen haben da die unglaublichsten Taktiken auf Lager! Ablehnen, geht mich nichts an, kenn ich nicht, versteh ich nicht, betrifft mich nicht, noch nie gehört, gibt’s nicht, interessiert mich nicht, usw. Leider löst das alles kein effektives Problem.

Wenn es schmerzhaft wird
Trotz aller Ablehnung, ändert sich nichts am tatsächlichen Grundproblem. Wenn du dir zum Beispiel nichts wert bist dann ändert es leider nichts daran wenn du dir sagst, dass du glücklich bist. Du hast ja einen Job und einen Partner und gesund bist du auch. Irgendwann wird der unterschwellige Dauerschmerz lauter und es schmerzt an allen Ecken und Kanten. Der Partner demütigt dich, dein Chef nimmt dich nie ernst, dein Umfeld belächelt dich oder du hast nur Freunde, die etwas von dir wollen. Vielleicht merkst du auch einfach, dass dich sogar Fremde einfach bevormunden oder sich auf deine Kosten ausleben, finanzieren, etc. Wie auch immer es sich zeigen mag, es ist wie ein Flächenbrand der in sämtlichen Bereichen plötzlich sichtbar wird und nicht mehr aufhaltbar ist. Dabei hat man doch gar niemandem etwas zu Leide getan!

Dich in den Fokus stellen
Leider stimmt das nicht ganz, du hast jemandem etwas zu Leide getan. Du hast dich vernachlässigt, deinen Körper ignoriert, deine seelischen Bedürfnisse ausgeklammert, deinen Wert verkannt, dich ausnutzen lassen und/oder deine Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Je nachdem wie lange du dich stur verweigern kannst ist der Zustand besser oder schlechter. Gut ist er so oder so an dieser Stelle nicht mehr. Der Leidensdruck erscheint mittlerweile enorm hoch und meisten eilen dann die Menschen zu den unterschiedlichsten Terminen, um eine Lösung zu finden. Dann werden ultradringende Termine vereinbart, um den Körper irgendwie wieder zum Laufen zu bringen. Das ist der Moment, an dem du dich selbst in den Fokus setzen solltest. Jetzt ist es Zeit für Ehrlichkeit.

Kein falscher Egoismus
Niemand möchte als egoistisch gelten, schon gar nicht, wenn das Umfeld sich das nicht gewöhnt ist. Da kann man doch jetzt nicht plötzlich was fordern! Musst du gar nicht! Du darfst dich jedoch auf dich selber konzentrieren. Du darfst deine Energie nur für dich einsetzen und deine Gesundung. Du darfst Nein sagen und Stopp und ich will nicht mehr oder ich kann nicht mehr. Auch das sind sich manche Menschen nicht gewöhnt, aber das soll nicht deine Sorge sein. Fokussiere dich jetzt auf dich, nutze deine – womöglich letzten – Energiereserven für dich. Ändere dein Leben, deine Umstände, deine Einstellung, deine Ernährung, dein Umfeld,… Was auch immer dir gut tut. Finde es heraus und ändere es.

Kümmere dich um dein Nervensystem und deinen Körper, beginne deine Lebensthemen anzuschauen, bevor es dringlich wird. Widme dich deinem Körper, deinen Triggerthemen und Emotionen. Es spielt überhaupt keine Rolle mit was du beginnst, sei einfach ehrlich zu dir und gestehe dir ein, wenn sich etwas in deinem Leben einfach nicht gut anfühlt. Du darfst dich selber lieben!

Bild von Pexels Garon Piceli

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