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Hallo du Liebe

Als ich damals bei meinem ersten Kind 2,5 Jahre nicht durchschlafen konnte (dafür gab es mehrere Gründe, aber das würde ein Buch und keinen Blogbeitrag füllen) entwickelte ich eine richtige Schlafstörung. Ich hatte eine absolute Blockade einzuschlafen, weil ich wusste, dass ich nur kurz Zeit hatte und dann Sohnemann wieder wach war. Diese Zeit nenne ich heute liebevoll Guantanamo-Zeit, denn ich fühlte mich wie unter Folter. Nicht des Kindes wegen, sondern wegen dem permanenten Schlafentzug. Damals hätte ich auch nie gedacht, dass das Ganze mal einen riesigen Vorteil bringen würde, denn ich merke heute viel schneller und bewusster, wenn ich wieder an diese Belastungsgrenze stosse. Das hat mich nachdenklich gemacht und ich habe die Grundbedürfnisse einer Mutter neu zusammengestellt:

Essen – schlafen – lieben

Der US-amerikanische Psychologe Abraham Maslow wäre vielleicht nicht ganz einig mit mir, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Maslowsche Bedürfnishirarchie sich schlagartig bei einer Frau ändert, sobald sie Mutter geworden ist.  

Essen ist und bleibt essentiell. Ich habe festgestellt, dass ich hier meine Bedürfnisse auch mehr spezifizieren muss auf „warmes Essen“ und „alleine aus meinem Teller essen“. Dazu gehört auch – ganz wichtig – dass ich eine ganze Portion erhalte und nicht nur Reste. Beim Trinken bin ich flexibler geworden und es spielt keine Rolle, ob warmes oder kaltes Bier (Wein, Kaffee,..). Getränke würde ich somit eher in den Bereich der Individualbedürfnisse schieben, denn es gab Wochen, da habe ich keine Erinnerung mehr daran, ob ich überhaupt Zeit für einen Schluck Wasser hatte.

Schlafen ist das Top-Thema. Eigentlich müsste es eine eigene Kategorie bekommen noch unterhalb der physiologischen Bedürfnisse. Es ist praktisch DAS Existensbedürfnis, um als Mutter überhaupt einen Tag zu überstehen. Je weniger Schlaf, desto weniger existiert auch rund um die Mutter. Beispielsweise der Mann. 

Lieben ist die neue Luft zum Atmen. Man liebt den Sprössling und alles drum herum. Und man wünscht sich auch geliebt zu werden, was man als Mama da gleistet hat. Liebe ist auch unglaublich wichtig für die Regenerierung der Mutter und um sich selbst zu lieben. Ein wundervoller Liebes-Kreislauf kann hier entstehen.

Mein grösstes Grundbedürfnis
Wikipedia: Bedürfnishierarchie (1970)

Pure Selbstverwirklichung

Irgendwann, wenn man als Mama die Kindern schaukelt und alles wieder ein bisschen gelassener nehmen kann, strebt sie nach Höherem. Die Selbstverwirklichung ist hier fast ein künstlerischer Akt. Zeitfenster zu finden in denen beide ausgeschlafen genug, gerade nicht am streiten und auch noch Lust aufeinander haben Bedarf einem gewissen Geschick. Sex ist pure Selbstverwirklichung. 

Das Einzige was das noch toppen kann ist die Transzendenz: Me-Time. Einen Ahnung davon kriegt man in den Nano-Sekunden, welche man alleine im Badezimmer verbringen kann oder auch für einen Atemzug lang, in welchem man kein Kind schreien hört. Das Licht am Ende des Tunnels sozusagen. 

Ich bin mir sicher Bertha Goodmann – Abraham Maslows Frau – würde mir dem zustimmen. Sie hatten zwei Töchter und bei diesem Satz hört ihre Geschichte auch schon auf. Vielleicht hätte sie auch gerne seine Pyramide umgeschrieben, so wie ich es gerne heute getan habe. Pass gut auf dich auf, achte deine Grundbedürfnisse und kommuniziere was du brauchst. Wie du das umsetzen und mehr Selbstsicherheit gewinnen kannst, erfährst du auch hier im kostenlosen Email Mini-Kurs “Selbstsicher sein“.

Liebe Grüsse
Deine Dorothee

Bilder: Dorothee Brumann
Bild Maslow Pyramide: Wikipedia

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