Ich möchte heute gerne über das innere Kind sprechen und für einmal die gesamte psychologische Betrachtungsweise darüber ausklammern. Wenn ich vom inneren Kind spreche, meine ich nicht dein Ich zu Kindheitszeiten. Dann meine ich den Seelenanteil von dir, der genauso zu dir gehört, wie das Höhere Selbst. Ich finde mich hier am besten in den (sehr ausführlichen und wissenschaftlichen) Schriften von Max Freedom Long wieder, der das innere Kind absolut treffend aus dem hawaiianischen Schamanismus wiedergegeben hat. Für mich bisher einer der Einzigen, der den Wesenskern mit all seinen Kräften und Ausprägungen auch nach meinen Erfahrungen wiedergeben konnte.

In einfachen Worten beschrieben, besteht der Mensch aus drei Teilen: dem Höheren Selbst und somit Über-Selbst, dem Mittleren Selbst und somit dem bewussten Geist-Selbst und dem Niederen Selbst das Unterbewusstsein. Das Niedere Selbst klingt in meinen Ohren, als wäre es etwas abgestuftes von mir als Mittleres Selbst und somit finde ich den Begriff “Inneres Kind” ganz wunderbar.

Das innere Kind – das Unterbewusstsein – steuert somit die Impulse von uns – dem Bewusstsein. Es reguliert die Körperfunktion, bildet unser gesamtes Gedächtnis und die Sinneswahrnehmungen. Es wird geführt durch die Signale von uns und wenn diese nicht erfolgen, handelt es nach seinen Angewohnheiten. Somit erhält der Begriff sich zu “fokussieren” eine neue Tragweite. Wir weisen durch unsere Absichtshaltung, durch unseren Fokus dem inneren Kind den entsprechenden Impuls zu.

Am leichtesten ist die Arbeit mit dem inneren Kind, wenn wir für etwas Begeisterung und Freude empfinden. Die Gefühle verbinden uns mit unserem inneren Kind und es durchlebt diese Gefühle – wie auch erinnerte Gefühle – sozusagen immer in Real-Time. Wenn du also merkst, dass sich ein dringender Wunsch von dir einfach nicht umsetzen lässt, dann kann es sein, dass dein inneres Kind den Impuls nicht aufnimmt. Vielleicht weil es sich dafür nicht begeistern kann (was du an deiner eigenen Gefühlswelt ablesen kannst), weil es sich lieber ablenken lässt für interessantere Dinge oder weil du die Verbindung zu ihr nicht gepflegt hast oder aufbauen konntest.

Nichts ist direkter, als die Arbeit mit dem inneren Kind. Wenn das innere Kind ernst und wahrgenommen, begeistert und gepflegt wird, dann fühlt es sich an, als hätte man 7-Meilen-Stiefel an. Alles gelingt und man ist im Flow. Vor allem, wenn man das höhere Selbst mit integriert durch Gebete und Meditation. Dann füllen dich die Visionen und Ideen aus der direkten Quelle, du erweiterst dein Energiefeld und du fühlst dich zufrieden und erfüllt.

Ist das nicht ein Zustand, den wir uns alle wünschen? Von innen heraus sich zu füllen und bereichern und das Licht nach Aussen strahlen lassen? Verbunden mit sich selbst – mit seinen Selbsten – in Liebe? Wie bei allen Beziehungen, gilt es diese zu pflegen und achtsam damit umzugehen. Die eigenen Worte über sich (und seine) Selbst(e) weise zu wählen und die inneren und äusseren Welten in Einklang zu bringen.

Dann sprechen wir vom salonfähigen Schamanismus: dein ureigenes magisches System in der neuen Zeit.

Künstler Alexander Milow – “Liebe” – Fotograf Unbekannt

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